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Qualität ist uns wichtig! Deshalb haben wir ein Qualitätsmanagement-
System eingeführt und erfüllen die Forderungen der ISO9001:2008. Die AeroVita Medizintechnik GmbH ist seit 2006 durch den TÜV-Süd zertifiziert.

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Auch sind wir seit 2011 nach §126 Abs. 1 Satz 3 SGB V durch den VQZ Bonn e.V. präqualifiziert.


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DGSM-Kongress 2018
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26. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin zum Thema: "Schlaf ist Medizin

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GesundheitstippsGesundheitstipps

Gesundheit ist sicherlich für jeden Menschen wichtig.
Sie steht auch bei allen Menschen in der Wunschliste
an erster Stelle. Um die Jahreswende wünschen wir allen Menschen Gesundheit für das kommende Jahr.
Unsere Botschaft an Sie in punkto Gesundheit ist natürlich ein wirklich GESUNDER SCHLAF. Mehr zum erholsamen und gesunden Schlaf finden Sie im Kapitel "Gesunder Schlaf".

Bewegung, Aktivität und gesunde Ernährung spielen für den Erhalt der Gesundheit ebenfalls eine entscheidende Rolle und stehen auch im Zusammenhang zu einem gesunden Schlaf.

Bewegung - Ein paar Minuten Sport am Tag genügen

Keine Zeit ist die beliebteste Ausrede dafür, keinen Sport zu treiben.
Dabei genügen schon ein paar Minuten am Tag, um vom positiven Effekt der Bewegung zu profitieren.

Eine Woche hat 10.080 Minuten. Ein kleiner Teil von 150 Minuten kann Erwachsene laut Weltgesundheitsorganisation WHO bereits vor chronischen Krankheiten und vorzeitigem Tod schützen – wenn sie diese Zeit für körperliche Aktivitäten nutzen.
Eine Meta-Studie am Zentrum für Sportwissenschaft der Uni Wien untersuchte, wie stark sich Bewegung auf die Lebenszeit auswirkt.
Das Ergebnis: Schafften die mehr als 1,3 Millionen Teilnehmer die von der WHO empfohlenen 150 Minuten moderater Alltags- oder Freizeitbewegung pro Woche, sank ihr Gesamtsterberisiko um zehn Prozent. Kamen die Teilnehmer dabei richtig ins Schwitzen, profitierten sie doppelt stark: Ihr Sterberisiko sank um 22 Prozent.
Fünf Stunden leicht anstrengende Alltagsaktivität pro Woche – die Dosis, die für einen starken Gesundheitseffekt empfohlen wird – senkten das Sterberisiko um 19 Prozent.
Trieben die Teilnehmer fünf Stunden Sport die Woche, nahm die Gefahr sogar um 39 Prozent ab.

Jede Bewegung im Alltag zählt

„Der Mensch ist trainierbar, so lange er lebt!“ So lautet die These von Gerd Schnack, Handchirurg, Sportmediziner und Präventionsfachmann. Selbst Sportmuffel können jederzeit noch damit beginnen, ihren Körper und Geist zu fordern, um möglichst lange jung und fit zu bleiben. Wir leben zwar in einer Stressgesellschaft und sind deswegen oft davon überzeugt, für unsere Gesundheit keine Zeit zu haben. „Doch das stimmt nicht. Jeder hat einige Augenblicke pro Tag Zeit, ein paar Minuten, um speziell nur etwas für sich zu tun“, betont der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Präventivmedizin und Präventionsmanagement.
Und deshalb sollten wir keine Gelegenheit verpassen, uns zu bewegen. Dazu gehören natürlich die altbekannten Tipps, wie möglichst viele Schritte zu Fuß zu gehen und keine Treppe auszulassen. Aber auch ungewöhnliche, wie beispielsweise das Auto als Fitnesscenter zu nutzen.

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Das Auto als Fitnessstudio nutzen

Jeden Morgen das gleiche Drama: Die meisten Ampeln stehen auf Rot und die Fahrt ins Büro wird zum Belastungstest. Der Präventionsmediziner Gerd Schnack rät statt sich aufzuregen, diese erzwungenen Pausen vor der Ampel zu einem Antistress-Ritual zu nutzen.

„Stellen Sie sich vor, der Autositz ist der Rücken eines Pferdes. Drücken Sie Beckenboden und Rücken gegen Sitz und Lehne. Spannen Sie die Muskeln an. Und lassen Sie nach ein paar Sekunden bewusst wieder ganz locker. Ein paar Mal wiederholen.

Eine entspannende Übung für den Nacken geht so: aufrecht sitzen, die Ellbogen nach hinten bewegen als wollten Sie die Rückenlehne wegdrücken, nach unten sehen und den Nacken lang machen. Öfter wiederholen.

Stretching auf dem Bürostuhl

Folgende Übung richtet sich gegen die Maus-Probleme. „Stundenlanges Maus-Bedienen setzt Hand, Arm und Schulter unter Spannung. Dann hilft die von mir entwickelte so genannte Robbenflosse“, rät der Präventionsexperte Gerd Schnack. Nach Tierbildern hat er verschiedene einfache Körperübungen entwickelt, die mit Stretching ein Gegengewicht zu eingefahrenen Haltungen bilden.

Für die Robbenflosse muss man sich nur einen Seehund vorstellen, der sich aufrichtet und auf seine Flossen stützt. Also: aufstehen, die Hände auf der Tischplatte abstützen, die Finger zeigen dabei zum Körper. Den Oberkörper strecken, Hals und Wirbelsäule bilden eine Linie, bis ein leichtes Ziehen in den Handflächen und Unterarmen auftritt. Das entspannt die überlastete Muskulatur. Am besten alle zwei Stunden für sieben Sekunden üben.

Einen Katzenbuckel machen

Die meisten Menschen haben Rückenprobleme, sagt der Präventionsexperte Gerd Schnack. Vor allem die Arbeit vor dem Computer belastet den Rücken. Meistens verkrampfen wir uns dabei noch, weil wir gestresst sind. Rückenprobleme sind die Folge. „Nehmen Sie sich dann ein Beispiel an den Katzen – wie oft sie sich dehnen und recken, wie oft sie ihren Rücken wölben.“ Deshalb sollte man öfters mal einen Katzenbuckel machen, wenn man länger am Computer arbeitet.

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Mit gestreckten Fingern loslassen

Viele Menschen stehen dauernd unter Strom und haben deshalb ihre Hände oft zu Fäusten geschlossen, beobachtet der Präventionsexperte Gerd Schnack. Das behindert die Durchblutung und führt auf Dauer zum Karpaltunnel-Syndrom. Dabei verkürzen sich die Handsehnen, und die Nerven schmerzen. Oft hilft dann nur noch eine Operation.

„Ich empfehle deshalb, die Hände zwischendurch ein paar Mal auszustrecken und zu spreizen“, sagt Schnack. Das hat im übertragenen Sinne auch mentale Folgen, man lernt loszulassen, abzugeben und zu streicheln – statt verbissen festzuhalten, erklärt er den tieferen Sinn dieser Übung. Um sie noch zu intensivieren, empfiehlt er „den kleinsten Expander der Welt“ – den bekannten roten Bürogummi. Am Daumen beginnend führt man ihn in Schlaufen um jeden Finger. Gegen diese Spannung kann man dann die Finger strecken und spreizen. Das trainiert die Unterarmstreckmuskeln (Antagonisten) und entlastet den Karpaltunnel.

Den Atem steuern

„Der Trick beim richtigen Bewegen heißt, im aeroben, also sauerstoffreichen Bereich zu bleiben. Das fordert den Köper, ohne ihn zu überfordern. Alle Körperzellen werden optimal mit Sauerstoff und Energie versorgt“, erklärt der Präventionsexperte Gerd Schnack. Nur wer so trainiert, kann seine Leistung aufbauen und überflüssige Pfunde abbauen.

„Das funktioniert am besten mit dem atemgesteuerten Ausdauertraining – drei Schritte gehen und dabei durch die Nase einatmen, drei Schritte gehen und dabei durch die Nase ausatmen.“ Damit wird garantiert, dass die aerobe Schwelle nicht überschritten wird. Zusätzlich schützt diese Form des Atmens Nase, Rachen, Hals, Bronchien und Lungen. Die Atemleistung verbessert sich und damit die Kondition.
„Ich glaube, dass dies sogar besser ist, als mit dem Pulsmesser zu trainieren – weil man dann mehr Zeit hat, während des Laufens die Natur zu genießen und damit wieder Stress abbauen kann.“ Eine asiatische Weisheit sagt: Wer tief atmet, hat den Mut und die Kraft eines Löwen!

Den Rückwärtsgang einlegen

„Wer beim Vorwärtsgehen oft unter Rücken- oder Fußproblemen leidet, sollte öfter mal ein paar Meter rückwärts gehen“, rät der Präventionsexperte Gerd Schnack. Das entlastet nicht nur Rücken und Beine, sondern trainiert auch Muskeln, die sonst kaum gefordert werden.

„Zusätzlich ist es ein ganz neuer Reiz für das Gehirn, weil Bewegungen neu koordiniert werden müssen.“ Retro-Walking ist Stretching im Vorübergehen, bei jedem Schritt. Besonders unsere gestressten Waden und Achillessehnen profitieren davon.

Entspannen wie ein Baby

„Hier heißt das Zauberwort Repetitives Meditationstraining, kurz RMT“, erklärt Präventionsexperte Gerd Schnack. Dazu sucht man sich ein Leitwort – das kann für Gläubige ein Gebet sein – oder eine Melodie, die man im Geiste immer neu wiederholt und dabei die Augen schließt. Dann beginnt man sich leicht hin- und herzuwiegen.

Dieses Schaukeln und den inneren Ton kennen wir alle aus unserem Leben vor der Geburt. Bereits ab der 20. Woche kann der Fötus nämlich hören. Er nimmt den Herzschlag der Mutter und Geräusche aus der Umgebung wahr, dazu schaukeln die Bewegungen den kleinen Körper. „Dabei entsteht ein Gefühl der totalen Geborgenheit und Entspannung. Mit RMT kann man diesen Zustand in Sekundenschnelle erreichen“, verspricht der Fachmann.
Gerade gegen Stress und für Kreativität und Leistungsfähigkeit sind diese kurzen Augenblicke der Entspannung wichtig. „Es gibt Untersuchungen, die belegen, dass
Meditation sogar besser als Sport vor Herzinfarkt und Schlaganfall schützen kann.“

Auszug aus FOCUS Online vom 15.01.2012

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