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Gesunder Schlaf - ungesunder Schlaf

Schlafapnoe-Syndrom (SAS)

Schlafapnoe SASDie moderne Medizin weiss, dass gerade im Schlaf grosse Gefahren lauern. Schlafbezogene Atmungsstörungen (SBAS) sind die Geheimnisse, die es zu erforschen gilt. Nach der Internationalen Klassifikation der Schlafstörungen (ICSD) wurden 88 verschiedene chronische Schlafstörungen festgestellt.

 

Eine der häufigsten Ausprägung Schlafbezogener Atmungsstörungen ist das obstruktive Schlafapnoe-Syndrom OSAS, welches hierbei den grössten Anteil stellt.

Neueste Studien ergaben, dass 62,5% der Schlaganfallpatienten auch an Schlafapnoe leiden.

Entwicklung

Bereits im Jahre 1978 wurde durch wesentliche Beiträge der Arbeitsgruppe von Christian Guilleminault an der Stanford Universität in den USA die Pathophysiologie des obstruktiven Schlaf-Apnoe-Syndroms (OSAS) identifiziert und beschrieben.

Kurze Zeit später veröffentlichte die Arbeitsgruppe von Colin Sullivan und Mitarbeiter (Australien) 1981 im Lancet die erste erfolgreiche nCPAP-Therapie (engl. - nasal continuous positive airway pressure) bei einem Patienten mit obstruktivem Schlaf-Apnoe-Syndrom.

Zwölf Jahre später veröffentlichte Riccardo Stoohs aus der Arbeitsgruppe von Christian Guilleminault seine grundlegende Arbeit über das "upper airway resistance syndrome" und die mögliche Behandlung mit CPAP.

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Grundlagen

Wird der Schlaf immer wieder durch plötzliche Atemstillstände (Apnoen) gestört, kommt es zu gesundheitsgefährdenden Auswirkungen. Dauern die Atemstillstände länger als zehn Sekunden und treten sie öfter als zehn mal pro Stunde auf, muss eine Überprüfung durch interdisziplinäre Fachärzte erfolgen: Somnologen (Schlafmediziner), Pneumologen (Lungenfachärzte), HNO-Ärzte, Internisten, Kardiologen und Neurologen.
Sleep ApnoeDas OSAS ist die häufigste nicht diagnostizierte Krankheit. Diese Erkrankung tritt in der Regel nach dem 35. Lebensjahr bei 9% der Männer und 4,2% der Frauen auf. Sie wird übrigens vererbt und kann schon bei Säuglingen und Kleinkindern auftreten.

Die Anzahl der an Schlafapnoe erkrankten Personen wird von Fachleuten auf über 6 Mio. geschätzt. (Dies ist z. B. die Größenordnung der an chronischer Bronchitis oder Diabetes erkrankten Personen.)

Übrigens kannten die alten Griechen bereits die Schlafapnoe. Daher kommt das Wort “APNOIA”, übersetzt Windstille.

Die drei Formen der Apnoe:

Obstruktive Apnoe

Hierbei verschliesst sich während des Einatmens der Rachen. Dies geschieht durch die Erschlaffung der Muskulatur im Rachenbereich. Somit gelangt keine frische, sauerstoffreiche Luft in die Lunge und der Patient droht zu ersticken.

Natürlich versucht der Organismus sofort gegenzuregulieren, indem er die Atemanstrengung verstärkt. Aber diese immer tiefer werdenden Atemzugversuche steigern nur den Unterdruck im Brustkorb. Der Patient würde normalerweise ersticken, da sich der Sauerstoff im Blut verbraucht.

Als letzte Massnahme bleibt nur eine Weckreaktion des Gehirns übrig. Nur diese kurzfristige Unterbrechung des Schlafes macht es möglich, die Spannung der Muskeln zu steigern. Nun öffnet sich die Engstelle im Hals. Mit einem kräftigen Schnarchen kommt es zu einigen stark vertieften Atemzügen, bis dann nach kurzer Zeit der nächste Atemstillstand einsetzt.

Zentrale Apnoe

Nicht so häufig hingegen ist die zentrale Apnoe. Hierbei vergisst das Gehirn während des Schlafens die Atmung aufrecht zu halten und es kommt zum Atemstillstand. Die Apnoephasen werden ebenfalls durch ein reflexartiges Aufschrecken, in der Fachsprache "AROUSAL" genannt, beendet.

Gemischte Apnoe

Die meisten Patienten haben gemischte Apnoen. Hierbei treten neben-einander zentrale und obstruktive Apnoen auf.

Durch den Abfall des Sauerstoffgehaltes im Blut und dem Sinken der Herzfrequenz entsteht eine Stresssituation im Schlaf. Ohne eine Therapie führt diese Stresssituation zu Folgeerkrankungen, wie Schlaganfall, Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, Diab. mell. Typ II, etc.

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Folgen, Krankheiten, Gefahren und Risikofaktoren einer nicht behandelten Schlafapnoe:

Die Folgen einer nicht behandelten Schlafapnoe:
Krankheiten u. Gefahren nicht behandelter Schlafapnoe:

Einer Studie zu Folge verringert sich die Überlebenswahrscheinlichkeit, bei einem nicht behandelten SAS innerhalb von 9 Jahren nach Diagnose, um 50%.

Risikofaktoren nicht behandelter Schlafapnoe :

Behandlung:

Die Ursachen und Folgen lassen sich durch individuell einsetzbare Therapiegeräte erfolgreich behandeln, denn nur wer nachts ruhig und tief durchschläft, kann Körper und Seele entspannen und neue Kräfte sammeln.

Die wichtigste Behandlung ist die nasale CPAP-Therapie (CPAP aus dem engl. continuous positive airway pressure). Patienten mit einem ausgeprägten Schlafapnoesyndrom (SAS) brauchen eine mechanische Atemhilfe, ein sogenanntes nCPAP-Gerät.

Die CPAP-Behandlung erfordert weder Medikamente noch Operationen und ist sofort wirksam. Dieses Verfahren wird mittlerweile von der Mehrheit der Ärzte weltweit empfohlen.

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