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Medizintechnik

Diagnostik

SchlafdiagnostikBei Verdacht auf eine schlafbezogene Atmungsstörung, mit den Folgen von Tagesmüdigkeit, Leistungsabfall sowie Herz- und Kreislauferkrankungen, erfolgt eine nächtliche Untersuchung mit einem mobilen Aufzeichnungsgerät (Screening-Gerät) beim Patienten zu Hause.

Führt diese Untersuchung zur Diagnose der häufigsten schlafbezogene Atmungsstörung, der obstruktiven Schlafapnoe, erfolgt eine Überweisung in ein Schlaflabor. Dort findet eine nächtliche schlafdiagnostische Untersuchung statt, bei der folgende Ereignisse und Parameter ermittelt und aufgezeichnet werden: Apnoen, Hypopnoen und Schnarchen, Sauerstoffentsättigung, Beinbewegungen (Restless-Legs-Syndrom) und durch das EEG die Schlafqualität.

Voruntersuchung (Screening)

Um Tag für Tag die volle Leistung zu erbringen, braucht der menschliche Organismus die nächtlichen Ruhepausen. Stellt sich diese Erholung nicht ein, sind die Folgen oft katastrophal. Schlafbezogene Atmungsstörungen machen die Nacht zur Qual. Der Schlafapnoiker ist durch die laufenden Atemstillstände und dem damit einhergehenden ständigen Sauerstoffmangel einem hohen Gesundheitsrisiko ausgesetzt. Chronische Müdigkeit ist hier die Folge. Einhergehende Schlafanfälle im täglichen Leben fordern oft ihren Preis.
Schlafbezogene Atmungsstörungen haben in den letzten Jahren einen hohen klinischen Stellenwert in der Medizin eingenommen. Übergreifend in fast alle medizinischen Fachgebiete, ist nicht nur der spezialisierte Arzt mit der Schlafdiagnostik konfrontiert. In Deutschland gibt es bereits mehr als 200 Schlaflabore, die in Folge eine fast konstante Überlastung erleben.
Die Indikation auf OSAS (Obstruktives Schlafapnoe-Syndrom) erfolgt oftmals erst nach vielen Monaten. Deshalb gibt es die ambulante Voruntersuchung, die eine Einstufung der Krankheit nach medizinischen Gesichtspunkten ermöglicht.

Hier geht es zu den Screening-Geräten Screening Geräte

Polysomnographie (PSG)

Vom Beginn des Jahrhunderts an haben sich Elektroenzephalographie (EEG), Elektrokardiogramm (EKG) und Polygraphie vom Vorschungsinstrument zum diagnostischen Standardinstrumentarium neurologischer, internistischer und psychophysiologischer Störungsbilder entwickelt.
Die Ableitung elektrischer Potentialdifferenzen der verschiedensten Punkte der Körperoberfläche haben wertvolle Rückschlüsse über Vorgänge in unserem Körperinneren erlaubt, die anschliessend an die Diagnostik für eine adäquate Therapieeinleitung von essentieller Bedeutung sind.

Während bis vor etwa zwei Jahrzehnten die so gewonnenen Informationen immer über das äusserst kosten- und speicheraufwendige Medium Papier aufgezeichnet und anschliessend archiviert werden mussten, hat die digitale Revolution mit einem erheblichen Fortschritt in Bezug auf Rechen- und Speicherkapazität und der Verfügbarkeit schneller Graphikkarten und hochauflösender Bildschirme zunehmend Möglichkeiten eröffnet, in Zukunft auf schnelleren und komfortableren Wegen zu den erwünschten Patienteninformationen zu gelangen und diese sicher und platzsparend - jederzeit schnell zugriffsbereit - zu archivieren.
Eine PSG (Polysomnographie) der neuen Generation verarbeitet für eine ausführliche Auswertung des Schlafes folgende Daten:

  • Elektroenzephalogramm (EEG), Messung der bioelektrischen Potentialschwankungen des Gehirns (Hirnstromwellen)
  • Elektrokardiogramm (EKG), Messung der bioelektrischen Potentialdifferenzen der Herztätigkeit
  • Elektromyogramm (EMG), die elektrische Aktivität der Muskeln
  • Elektromyogramm des Musculi tibiales anteriores links und rechts, die elektrische Aktivität der Muskeln der Beine (zur Diagnose des RLS)
  • Elektrookulogramm (EOG), die elektrische Aufzeichnung der Augenbewegungen
  • Nasaler und oraler Atemfluss
  • Thorakale Atmungsexkursion (Atmung Brust)
  • Abdominale Atmungsexkursion (Atmung Bauch)
  • Körperlage
  • Schnarchen
  • Kapillare Sauerstoffsättigung
  • Audio- und Videoaufzeichnung
  • Therapiedruck des Atem-Therapiegerätes

Diese Daten werden aufgezeichnet und sind nach der Messung auf dem PC automatisch oder manuell auszuwerten. Eine Anbindung von Therapiegeräten oder weiteren Diagnosesystemen via Analogausgang (z.B. transkutane CO2-Messung) ist auch realisierbar. Bei der nächtlichen Titration, also der Anpassung eines Therapiegerätes an den Patienten, ist es bei den Polysomnographie-Systemen der neuen Generation möglich, das CPAP-Gerät oder Beatmungsgerät direkt über die PSG anzusteuern. Immer komplexer werdende Beatmungstherapien können mittels eines eingebauten Differenzdruckmessers so exakt kontrolliert werden.

Damit der Schlafmediziner bei seiner anspruchsvollen Arbeit, der Beurteilung von Ereignissen und Parametern, unterstützt wird ist eine innovative Schlafdiagnostik unerlässlich. Zwischenzeitlich gibt es sehr fortschrittliche Systeme auf dem Markt, wie z.B. von Weinmann oder H&L.

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